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Energietour des JU-Kreisverbandes
„Atomausstieg – und dann?“
03.11.2011. Unter dem Motto „Atomausstieg - und dann?“
unternimmt der Kreisverband der Jungen Union Neumarkt in den
kommenden Monaten eine „Energietour“ durch den Landkreis. Zum
Auftakt der Veranstaltung besuchte der Kreisvorstand gemeinsam
mit CSU-Landtagsabgeordneten Albert Füracker und dem
Bürgermeister von Postbauer-Heng Horst Kratzer die Firma
TecnoSun Solar Systems AG in Neumarkt. „Die Frage nach den
neuen Energieformen stellt uns vor enorme Herausforderungen
und erfordert intelligente Antworten“, sagte
JU-Kreisvorsitzender Maximilian Federhofer. „Mit unserer
Energietour wollen wir überprüfen, wie gut unsere Region bei
dem Zukunftsthema Energie aufgestellt ist und einen Beitrag
dazu leisten, damit wir im Landkreis Neumarkt zu den Gewinnern
der Energiewende zählen.“
Daher habe die Junge Union bewusst die Firma TecnoSun Solar
Systems AG als Auftaktort ausgewählt. Das Neumarkter
Unternehmen produziert Nachführsysteme für Sonnenkollektoren,
welche das Sonnenlicht je nach Einstrahlung optimal nutzen. Im
Juli 2011 erhielt die Firma den Zuschlag zur Errichtung eines
Solarparks auf dem Gemeindegebiet von Postbauer-Heng entlang
der Bahnlinie Neumarkt-Nürnberg. „Wir wollen damit einen
aktiven Beitrag zum Umweltschutz leisten und zugleich
beweisen, dass wir die Energiewende engagiert angehen“,
erklärte Bürgermeister Horst Kratzer die Intention des
Projekts. „Gerade vor dem Hintergrund des Atomausstiegs und
der damit verbundenen Energiewende leisten hoch effiziente
Solaranlagen einen Beitrag zur Energiebereitstellung“,
ergänzte Unternehmenssprecher Thomas Vogel.
„Die Zusammenarbeit zwischen dem Neumarkter Unternehmen und
der Gemeinde Postbauer-Heng ist genau der richtige Weg, um den
Herausforderungen der Energiewende gerecht zu werden. Nur wenn
alle an einem Strang ziehen, ist der Wechsel zu schaffen“,
erklärte Maximilian Federhofer. Der CSU-Kreisvorsitzende
Albert Füracker lobte die Energietour des JU-Kreisverbandes
und sprach sich für mehr Offenheit gegenüber erneuerbaren
Energien aus: „Es wollen zwar alle Bürger aus der Atomenergie
aussteigen, aber ein Windrad in der Nachbarschaft wollen die
wenigsten Menschen akzeptieren. Es ist wichtig, das
Bewusstsein und die Akzeptanz für die erneuerbaren Energien
weiter zu schärfen“, erklärte der Landtagsabgeordnete. Der
JU-Kreisverband wird sich daher das gesamte Jahr 2012
verstärkt mit der Energiewende und ihren Herausforderungen
beschäftigen. „Ob Wind, Biomasse oder auch das Thema
Energiesparen – wir wollen uns ganzheitlich mit diesem Thema
beschäftigen. Unser Landkreis übernimmt in einigen Gebieten
bereits eine Vorreiterrolle. Diese gilt es auszubauen, um
Atomstrom vollständig durch nachhaltige Energieformen zu
ersetzen“, sagte Federhofer. Am Ende der Energietour wird der
JU-Kreisverband ein eigenes Energiepapier mit den Ergebnissen
der Veranstaltungsreihe präsentieren.

Vertreter des JU-Kreisverbandes vor einem Solarsystem der
Firma TecnoSun Solar Systems AG mit Albert Füracker, MdL,
Bürgermeister Horst Kratzer und Unternehmenssprecher Thomas
Vogel (ganz rechts vorne im Bild)
Federhofer weiterhin Kreisvorsitzender
09.05.2011. „Wenn ich auf die letzten zwei Jahre zurückblicke,
dann kann ich sagen: Wir haben Politik nicht anderen
überlassen, sondern uns aktiv eingemischt.“ Bei der
Kreisversammlung der Jungen Union (JU) am Samstag in Velburg
wurde der Vorsitzende Maximilian Federhofer mit 50 von 51
Stimmen an die Spitze der politischen Nachwuchsorganisation
gewählt. In seinem Rückblick zählt der 28-jährige Jurist
einige Duftmarken auf, die die Junge Union in den vergangenen
beiden Jahren setzen konnte.
Obwohl der allgemeine Trend zur Berufsarmee deutlich zu
gewesen sei, habe sich die JU klar gegen die Abschaffung der
Wehrpflicht ausgesprochen. Daher sei auch Positionspapier als
tragfähiger Alternativvorschlag an den damaligen
Bundesverteidigungsminister Karl Theodor zu Guttenberg
übergeben worden. „Auch bei lokalen Themen, wie dem geplanten
Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums, haben wir unsere Stimme
erhoben. So waren es wir, die als Erste klare Position für
einen Neubau der Schule bezogen haben“, erklärte Federhofer.
„Junge Menschen interessieren sich nicht für Politik – im
Gegenteil. In den letzten beiden Jahren haben 62 neue
Mitglieder den Weg zur JU gefunden“, stellte der 28-Jährige
erfreut fest. Damit bleibe die JU mit aktuell 501 Mitgliedern
mitgliedsstärker als alle anderen politischen
Jugendorganisationen im Landkreis zusammen.
Der Neumarkter Bundestagsabgeordnete Alois Karl zollte der
Jungen Union Respekt für ihre konstruktive Arbeit. „Meckern
kann jeder, aber nur wer sich aktiv ins Geschehen einmischt
kann wirklich mitreden“, sagte Karl. Auch der
CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete, Albert Füracker
lobte die Arbeit der Jungen Union im Landkreis. „Es ist nicht
immer ganz einfach, sich politisch zu engagieren. Es erfordert
auch eine Portion Mut und großes Verantwortungsbewusstsein,
das ihr in den letzten beiden Jahren bewiesen habt.“

Ergebnisse der Neuwahlen:
Kreisvorsitzender: Maximilian Federhofer
Stellvertretende: Michael Neumeier, Stiegler Melanie
und Carolin Mösl, Michael Schatz
Schriftführer: Marius Mauerer (zugleich
Geschäftsführer), Marion Kerl
Schatzmeister: Sandra Körner
Besitzer: Stefan Schön, Maximilian Schmidt, Angelina
Stiegler, Fabian Eisenreich, Matthias Schmalzl, Dominik
Himmler, Christoph Böhm, Tanja Klein, Maximilian Fiehl,
Christina Meier
Sperrstunde bleibt unangetastet
21.03.2011. Junge Union der Stadt Neumarkt freut sich:
JU-Kampagne erfolgreich!
Nach Informationen des Münchner Merkur hat sich der
CSU-Fraktionsvorstand im Bayerischen Landtag dagegen
entschieden, eine landesweite Sperrstunde wieder einzuführen.
Dies freut auch die Mitglieder der Jungen-Union der Stadt
Neumarkt. So äußerte sich deren Vorsitzender Marco Gmelch: "Es
wäre keine Lösung gewesen, die Freiheit aller einzuschränken,
wenn einige über die Stränge schlagen. Wo es nötig ist, können
die Kommunen schon heute selbstständig Sperrstunden verhängen.
Wir freuen uns, dass die bayerweite Kampagne der JU
erfolgreich war. Glücklichweise bleibt nun die jetzige
praktikable Regelung der Sperrstunde erhalten."
"Bereits Anfang Februar diesen Jahres hatte die Jungunionisten
aus der Stadt Neumarkt zusammen mit Gastronomen gegen gegen
eine landesweite Wiedereinführung der Sperrstunde mobil
gemacht", erinnert sich der stellvertretende JU-Vorsitzende
Maximilian Kirsch. Hätte sich der Städtetag mit dem Vorschlag
einer Wiedereinführung der Sperrstunde durchgesetzt, hätte in
Bayern jede Veranstaltung in öffentlichen Gaststätten ohne
Ausnahmegenehmigung strikt und abrupt zu Beginn der
Sperrstunde abgebrochen werden müssen. Vorgesehen war eine
bayernweite Sperrstunde um 3 Uhr, auf Vereinsfesten und in
Zelten schon ab 2 Uhr morgens.
Thema: Neubau oder Sanierung des Willibald-Gluck-Gymnasiums
07.03.2011. Der Kreisverband der Jungen Union (JU) hat sich am
Samstag bei einer Kreisvorstandssitzung zum Thema
Willibald-Gluck-Gymnasium mit CSU-Kreisrat Jochen Zehender
grundsätzlich für einen Neubau der Schule am Standort der
jetzigen Sportanlage beider Gymnasien in Neumarkt
ausgesprochen. „Nach genauem Abwägen befürworten wir einen
Neubau des Willibald-Gluck-Gymnasiums, sehen aber bei einigen
Punkten noch Fragezeichen“, fasste der JU-Kreisvorsitzende
Maximilian Federhofer das Ergebnis der Sitzung zusammen.
Gerade für die junge Generation sei es erfreulich, wenn in
gute Bildungseinrichtungen investiert werde. Allerdings seien
die Mehrkosten von rund 3,1 Millionen im Vergleich zur
Sanierung der Schule nicht zu verachten. „Zunächst muss der
Landkreis etwa 6,4 Millionen mehr aufwenden, die sich
angesichts der günstigeren Unterhaltskosten innerhalb von 30
Jahren auf die besagten 3,1 Millionen reduzieren“, erklärte
Kreisrat Jochen Zehender im Gespräch mit den JU-Vertretern.

„Ich halte die Kosten angesichts der doch erheblichen Vorteile
jedoch für vertretbar“, sagte Zehender. Mit Blick auf die
Lärmbelästigung und die zu erwartende enorme Einschränkung des
Schulbetriebs während einer Sanierung des bestehenden Gebäudes
sei ein Neubau laut Zehender die wohl bessere Variante. Zudem
beliefen sich die Kosten der Sanierung auf mindestens 80
Prozent eines Neubaus, weshalb ein Neubau überhaupt
interessant sei.
Auch Maximilian Federhofer unterstrich die Vorteile eines
Neubaus und lobte in diesem Zusammenhang die „äußerst solide
Haushaltspolitik des Landkreises“. Trotz der niedrigsten
Kreisumlage Bayerns stehe der Landkreis finanziell
hervorragend da, weshalb nun überhaupt über einen Neubau
nachgedacht werden könne. Der JU-Kreisvorstand stellte jedoch
eine klare Forderung in Richtung der Verantwortlichen auf:
„Wenn schon so viel Geld in die Hand genommen wird, muss auch
das bestehende Verkehrsproblem am Standort der beiden
Gymnasien gelöst werden“, erklärte Federhofer. Gerade mit
Blick auf die Sicherheit der Schüler sei es notwendig, das
Nadelöhr Florianstraße zu entschärfen.
„Wir könnten uns gut vorstellen, die Erschließung der neuen
Schule komplett über den Volksfestplatz abzuwickeln. Gerade in
diesem Punkt appellieren wir an die Stadt Neumarkt, eng mit
dem Landkreis zusammen zu arbeiten.“ Damit könne aus Sicht der
JU-Vertreter auch bares Geld gespart werden. „Die bisher vor
dem Gebäude geplanten Parkplätze sind aus unserer Sicht
angesichts der großen Parkfläche am Volksfestplatz in nächster
Nähe zur Schule nicht erforderlich“, machte der
JU-Kreisvorsitzende deutlich. Auch Jochen Zehender sprach sich
für eine enge Kooperation von Stadt und Landkreis bei einem
möglichen Neubau aus: „Nur wenn alle an einem Strang ziehen,
können wir dieses Megaprojekt stemmen.“
Rund 60 Schulabgänger informierten sich beim Bewerbertraing
der Jungen-Union
03.03.2010. Rund 60 Schülerinnen und Schüler waren zum
gestrigen Bewerbertraining der Jungen-Union der Stadt Neumarkt
gekommen. Die große Anzahl der jugendlichen Teilnehmer im
Alter von 14 bis 16 Jahren hatte selbst die Organisatoren
überrascht. "Wir hätten nicht mit dieser guten Resonanz
gerechnet. Anscheinend gibt es unter Schulabgängern wirklich
Wissenslücken rund um das Thema Bewerbung", äußerte sich der
JU-Vorsitzende Marco Gmelch.
Ein Großteil der Teilnehmer am etwa dreistündigen Seminar
waren Realschüler. Daneben jedoch auch einige wenige Schüler
der Mittelschule und auch der Fachoberschule. "Motivation für
die meisten Schülerinnen- und Schüler schienen neben den
praktischen Tipps aus erster Hand auch der direkte Draht zum
künftigen Arbeitgeber zu sein", so Anke Schröter-Vieracker von
der Firma Dehn&Söhne.
So erhielten die Schülerinnen und Schüler Informationen und
Tipps für ihre anstehende Bewerbung von Fachleuten namhafter
Neumarkter Firmen. Es bestand dabei die Möglichkeit mit den
Ausbildern direkt ins Gespräch zu kommen und so auch erste
Kontakte mit den Unternehmen zu knüpfen. Neben der Sparkasse
Neumarkt beteiligte sich die Pfleiderer AG, das Bauunternehmen
Max Bögl, die Krankenkasse AOK und Dehn&Söhne an dem
Bewerberseminar der Jungen-Union. Neben dem Aufbau einer
Bewerbung erfuhren die Teilnehmer auch, was sie bei einem
Einstellungstest erwartet und wie sie sich beim
Bewerbungsgespräch verhalten sollen.
Marco Gmelch und Werner Sperber dankten zum Abschluss allen
Teilnehmern und stellten schon jetzt in Aussicht, dass es
wegen der guten Resonanz auch im Jahr 2012 ein
Bewerbertraining der Jungen-Union geben wird.
JU-Union der Stadt macht gegen Wiedereinführung der
Sperrstunde mobil
Appell an die Kneipenbesitzer und Nachtschwärmer: Wehrt
Euch gegen das Vorhaben des Städtetags, sonst ist künftig um
2:00 Uhr Schluss!
09.02.2010. "Wir lehnen die geplante Wiedereinführung der
Sperrstunde entschieden ab. Wir sind volljährig und brauchen
uns nicht vorschreiben lassen, wie lange wir weggehen", bringt
Vorsitzender Marco Gmelch die Forderung der JU-Neumarkt auf
den Punkt.
In einer Pressemeldung spricht sich deshalb die Junge-Union
der Stadt mit Nachdruck gegen eine Neuregelung der Sperrstunde
in Bayern aus.
Im Jahr 2005 wurde im Freistaat die Sperrstunde auf 5 bis 6
Uhr, die sogenannte Putzstunde, beschränkt. Zugleich wurde den
Gemeinden und Städten das Recht übertragen, die
Sperrzeitenregelung eigenverantwortlich zu regeln. Diese
Praxis hat sich nach Meinung der JU-Neumarkt bewährt: "Es ist
keine Lösung, die Freiheit aller einzuschränken, wenn einige
über die Stränge schlagen." Wo es nötig ist, könnten die
Kommunen schon heute selbstständig Sperrstunden verhängen",
ergänzt Gerrit Ehrensberger von der JU.
Sollte sich die neue Regelung wirklich durchsetzen, benötigen
nach Auskunft der JU-Neumarkt alle Veranstaltungen in
Gaststätten, die länger als 2:00 Uhr dauern, eine Erlaubnis
der betroffenen Kommune. "Somit wäre jede Veranstaltung dieser
Art vom Wohlwollen des Neumarkter Ordnungsamtes abhängig. Mit
Ausnahme von Discos und Clubs, müssen dann alle Gastronomen
für längere Veranstaltungen Genehmigungen einholen. Ob die
Gastromomen diese dann wirklich bekommen, ist fraglich", so
die Einschätzung der Neumarkter JU.
Das verstärkte Auftreten von alkoholbedingten Delikten lässt
sich nicht durch eine verlängerte Sperrzeit lösen, erst recht
nicht durch eine zentralistische Reglementierung. Örtlich
auftretende Schwierigkeiten sollten nach Ansicht der JU'ler
lokal gelöst werden. Eine pauschale Regelung wäre eine
Abstrafung der überwältigenden Mehrheit, die friedlich und
verantwortungsvoll feiert. Darüber hinaus haben die längeren
Öffnungszeiten das Gästeaufkommen entzerrt und somit etwaiges
Konfliktpotenzial gesenkt.
Alkoholprobleme werden nicht durch die Wiedereinführung einer
Sperrstunde beseitigt. Vielmehr handelt es sich um ein
gesellschaftliches Problem, auf das Experten schon seit vielen
Jahren hinweisen. Niemand wird behaupten wollen, dass es auf
die verkürzte Sperrzeit zurückzuführen ist, dass immer mehr
Teenager regelmäßig Alkohol trinken. Als gutes Beispiel dient
dafür England. Hier schließen die Pubs bereits um 01.00 Uhr
und trotzdem wurden Englands Jugendliche nicht zu
Abstinenzlern.
Als Begründung für die verschärfte Sperrstunde wird auch
besserer Jugendschutz aufgeführt. Dieses Argument trifft in
keiner Weise zu. Nach dem heute schon gültigen Jugendschutz
müssen Jugendliche unter 18 Jahren spätestens um 24 Uhr zu
Hause sein und sind daher von einer Sperrzeitenregelung nicht
betroffen.
Wenn Vertreter des Städtetags eine Verschärfung durch das Land
fordern, dann widerspricht dies der häufig geforderten
kommunalen Subsidiarität. Zudem bestehen zwischen Großstädten
und kleinen Gemeinden große Unterschiede, die eine
Differenzierung erfordern, nicht jedoch eine pauschale
Regelung.
Maximilian Kirsch und Werner Sperber von der Jungen-Union
appellierte eindringlich an die Gaststättenbesitzer und
Nachtschwärmer: "Wehrt Euch jetzt gegen das Vorhaben des
Städtetags, sonst ist künftig um 2:00 Uhr Schluss! Wer jetzt
schweigt, braucht im Nachhinein nicht über die neue Regelung
jammern."
Info Sperrstunde:
- Ab einer bestimmten Uhrzeit (Sperrstunde) muss in
Gaststätten der Betrieb eingestellt werden.
- Bis 2004 hatte Bayern eine der striktes Regelungen bei der
Sperrstunde: Gaststätten mussten unter der Woche um 2 Uhr und
an Sonn- und Feiertagen um 3 Uhr ihre Tore für Gäste
schließen.
- Seit 01.01.2005 hat der Freistaat Bayern die Sperrstunde auf
eine Stunde, die sog. Putzstunde, zwischen 5 und 6 Uhr
beschränkt. Will eine Kommune früher für Ruhe sorgen, ist das
theoretisch mit einer längeren örtlichen Sperrzeit möglich.
Das zuständige Ordnungsamt muss im Einzelfall begründet und
belege, weshalb ein öffentliches Bedürfnis oder besondere
örtliche Verhältnisse für eine längere Sperrzeit vorliegen.
Sprich: Lärmbelästigung oder Vandalismus muss nachgewiesen
werden.
- Mit der neuen Regelung, die eventuell eingeführt werden
soll, kehrt sich nun die liberale und auch pragmatische
Regelung, die bis jetzt gilt, um: Die Regel wird wieder zur
Ausnahmen. Wie schon in den Jahren bis 2004 müssen dann die
Gastronomen beim Ordnungsamt um eine Ausnahmegenehmigung für
Veranstaltungen, die die Sperrzeit überschreiten, bitten.
Sollte sich die Vorschläge durchsetzen, wird dann in Bayern
jede Veranstaltung ohne Ausnahmegenehmigung strikt und abrupt
zu Beginn der Sperrstunde abgebrochen werden.
Vorgesehen ist eine bayernweite Sperrstunde um 3 Uhr, auf
Vereinsfesten und in Zelten schon ab 2 Uhr morgens. Nach
Meinung des Städtetages soll es Ausnahmen nur für Diskotheken
und Clubs geben - jedoch nach Maßgabe der jeweiligen Städte.


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