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Hoerkens auch mit zweiter Klage gescheitert

01.02.2012. Frau Stadträtin Helga Hoerkens (FDP) ist auch vor dem Landgericht Nürnberg mit ihrer zweiten Klage gegen Stadtrat Hans-Jürgen Madeisky (FlitZ) gescheitert. Das von ihr parallel angestrengte Strafverfahren gegen Hans Madeisky hatte die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth nach Ermittlungen durch die Kriminalpolizei Regensburg bereits am 15. Dezember 2011 eingestellt. Gestern - am Dienstag - hat Frau Hoerkens vor dem Landgericht in Nürnberg nun ihre Privatklage wegen "Unterlassung/Widerruf" "vernünftigerweise, leider jedoch mit verspäteter Einsicht" zurückgezogen. Madeisky hatte vor Gericht erneut öffentlich erklärt, dass er zu keinem Zeitpunkt dem Stadtrat insgesamt oder in Teilen, oder Frau Hoerkens im Speziellen, Bestechlichkeit unterstellt habe. Seine Aussage: "Bögl wedelt mit den Tausend-Euro-Scheinen", so ließen die Richter während des Gütetermins deutlich erkennen, sei als freie Meinungsäußerung zu werten und sei kein Bestechungsvorwurf.
Hans Madeisky übte "sanfte Kritik" an den "zwei Klagen" der Kollegin Helga Hoerkens. "Ihre oftmalige, öffentliche Wiederholung, mich angezeigt zu haben und ihre zusätzliche Privatklage, hat bei einzelnen Personen leider zu Vorverurteilungen geführt. Frau Hoerkens hätte sich und anderen Ärger und viel Arbeit sparen können, und den Steuerzahlern und sich selbst Geld.






Holz-Heizkraftwerk ist falscher Weg
FLitZ wirbt stattdessen für „Einsparung und intelligenten Einsatz von Energie“. „Teuren Wanderzirkus: Holz-Heizkraftwerk schnellstens beenden.“

20.01.2012. Zu Besonnenheit beim Energieeinsatz mahnt FLitZ-Stadtrat Hans Jürgen Madeisky in einer schriftlichen Stellungnahme und er wirbt um Kooperation im Bereich „Energiewirtschaft der Stadt Neumarkt“. FLitZ fordere deshalb seit Jahren einen dafür nötigen Arbeitskreis, in dem das wichtigste Thema der nächsten Jahrzehnte „endlich eingehend und zielführend beraten werden muss“.
Das erneut ins Gespräch gebrachte „ in Neumarkt irrlichternde Holz-Heizkraftwerk“ nennt Madeisky „eine „ganz schlimme Fehlinvestition zu Lasten der Bürger“. „ Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit müssen nämlich verstärkte Bemühungen bei der Energieeinsparung sein.“ Auch der Brennstoff Holz werde trotz des Nachwuchses knapper und nicht zuletzt deshalb stetig teurer. Holz wird zunehmend als Wertstoff für vielfältige alternative Nutzung benötigt. „Einsparung und intelligenten Energieeinsatz bezeichnet der FLitZ-Stadtrat als „die vernünftigste Form der Energiegewinnung“. Für die bei einem Holz-Heizkraftwerk bei der Stromproduktion zwangsläufig anfallenden Wärmemengen von derzeit weit über die Hälfte gebe es weder heute noch in Zukunft Verwendung. Immer länger geplante Fernwärmeleitungen rechnen sich nicht.
Madeisky fordert, die Pläne für ein Holz-Heizkraftwerk und den „ jetzt schon sehr teuren Wanderzirkus rund um Neumarkt“ schnellstens zu beenden. Negative Erfahrungen damit in anderen Gemeinden müssen von UPW und SPD endlich zur Kenntnis genommen werden. Als Alternative nennt der Stadtrat „die konsequente Nutzung der vielfältigen Möglichkeiten der Energieeinsparung, die Verwendung bereits vorhandener Wärme, auch von Erdwärme und vor allem von Sonnenenergie, etwa in Form von Windkraftwerken“.




Ermittlungsverfahen eingestellt
23.12.2011. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat mit Verfügung vom 15.12.2011 das Ermittlungsverfahren gegen Hans Jürgen Madeisky eingestellt. Der Stadtrat der Freien Liste Zukunft war vom Anwalt der Stadträtin,Frau Helga Hoerkens (FDP), wegen angeblicher "Verleumdung" angezeigt worden. Madeisky begrüßt die Entscheidung der Staatsanwaltschaft.
Im Rahmen der Debatte um das neue Einkaufszentrum, den NeuenMarkt, habe er mit der Aussage, Bögl wedle mit den Tausend-Euro Scheinen, keinesfalls den Stadträten insgesamt oder Frau Hoerkens im Speziellen Bestechlichkeit unterstellt, ebensowenig der Firma Bögl. Bedauerlich ist für ihn die Tatsache, dass mit dieser Anzeige von Frau Hoerkens und ihren wiederholten öffentlichen Hinweisen darauf, letztlich die Mehrheit des Stadtrats, die Firma Bögl und insbesondere er, in der Öffentlichkeit in ein schiefes Licht gerückt wurden. Er sei wiederholt auf die Anzeige, teils sogar regelrecht aggressiv angesprochen worden.






FLitZ begrüßt Entlastung für Stauf
Bürger sind bei zukünftiger Verkehrsplanung mit einzubeziehen.

27.11.2011. "Beinahe erfreut" reagiert man bei der FLitZ auf die Tatsache, dass die UPW jetzt für die nächste Bausenatssitzung einen Antrag stellt, in Stauf in Richtung Verkehrsberuhigung tätig zu werden. Dieter Ries, der Vorsitzende der Freien Liste Zukunft verweist darauf, dass FLitZ schon vor knapp drei Jahren, genau gesagt am 18.1.09, einen Antrag in diese Richtung einbrachte und dazu vom OB in der Bausenatssitzung am 26.2.09 eine Zusage erhielt, einen Fachmann laden und in Stauf eine Bürgerversammlung abhalten zu wollen. Nichts sei geschehen. "Geschlagene drei Jahre" habe es gedauert, bis die UPW sich nun bezüglich der Verkehrsbelastung in Stauf bewegt, stellt FLitZ Stadtrat Hans Madeisky fest. "Unsere Freude hält sich angesichts dieser völlig unnötigen Verzögerung und der "Verschiebung von Versprechen" verständlicher Weise in Grenzen." FLitZ bekräftigt jedoch, "den kopierten Antrag der UPW" unterstützen zu wollen. Stadtrat Johann Georg Glossner regt an, "wie vor drei Jahren von uns beantragt, mit der Gemeinde Bohmte Kontakt aufzunehmen, um zu erfahren wie das dortige System der Verkehrsberuhigung - durch einen gemeinsam und gleichberechtigt genutzten öffentlichen Raum - anders ausgedrückt: Shared Space - sich bewährt hat und zu prüfen, ob dies eine mögliche Lösung für Stauf darstellt? Die Bürger im Ortsteil Stauf sollten darüber und über andere Vorschläge von der Verwaltung informiert und, wie schon vor drei Jahren versprochen, endlich gehört werden.


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