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SPD fordert die Aktualisierung und Erneuerung des Waldlehrpfads

CSU-Kandidaten wollen "Grün" für ihre Stadtteile
 



Aktueller Prospekt Hackner

Woffenbacher warten seit Jahren auf ihren Schlosspark
Werner Thumann dagegen glaubt nicht mehr so recht an eine ernsthafte Absicht des Roten Kreuzes, dorthin auszusiedeln. „Was wir von da seit Jahren hören, sind nur Gerüchte“.

27.05.2011.  Jüngst in der Sitzung des Bausenats hat CSU-Fraktionsvorsitzender Werner Thumann Oberbürgermeister Thomas Thuman einmal wieder mit der Frage konfrontiert, wann denn nun der längst beschlossene Schlosspark in Woffenbach in Angriff genommen werde. Er warte jetzt schon drei Jahre.

Der Bezirksverband des Roten Kreuzes würde am Seniorenheim in Woffenbach die Fläche zur Verfügung stellen, die der Kreisverband braucht. Der Schlosspark wäre dann „Aufmarschgebiet“ für die Baumaschinen.

Sollte er die OB-Wahl am 25. September nicht gewinnen, wird er noch öfter die Gelegenheit haben, diese Frage zu stellen. Denn bevor das Rote Kreuz Neumarkt nicht klar sagt, wohin es seine sozialen und ambulanten Dienste auslagern will, tut sich um das Seniorenheim an der Rittershofer Straße gar nichts. Und das kann noch dauern, räumt auch RK-Kreisgeschäftsführer Klaus Zimmermann ein.

Der Bezirksverband des Roten Kreuzes in Regensburg, der das Seniorenheim betreibt, ist nur insofern in das Projekt involviert, als er sich bereit erklärt hat, dem Kreisverband Neumarkt den nötigen Grund in Woffenbach zur Verfügung zu stellen.

Für die Zeit des Neubaus müsste die Stadt dem Roten Kreuz wohl oder übel gestatten, das Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei für Zu- und Abfahrt und Lagerung von Baumaterial zur Verfügung zu stellen.
Von Stadtgärtnerei zu Park

Und genau dieses Areal soll ein Park werden. Der Stadtrat hatte sich zuletzt im Januar 2009 deutlich dafür ausgesprochen, dort keine Wohnbebauung zuzulassen. Die CSU-Fraktion hatte es so formuliert: Aus historischen und grünordnerischen Gründen müsse der Schlosspark im Herzen von Woffenbach erhalten werden. Dafür bekam sie Beifall von der SPD-Fraktion, von deren vier Mitgliedern drei in Woffenbach wohnen. UPW-Stadtrast Jakob Bierschneider zeigte sich nach einem ersten Besuch begeistert von dem artenreichen Baumbestand. Die auch geäußerte Befürchtung, dass die Woffenbacher ohne die „grüne Lunge“ in ihrem Dorf eingingen, wie die Primerl, muss man aber nicht so ernst nehmen. OB Thumann verteidigt die jahrelange Untätigkeit damit, dass es wenig Sinn mache, Geld in die Anlage des Schlossparks zu stecken, wenn ihn wenig später Baumaschinen wieder umpflügen.
Werner Thumann dagegen glaubt nicht mehr so recht an eine ernsthafte Absicht des Roten Kreuzes, dorthin auszusiedeln. „Was wir von da seit Jahren hören, sind nur Gerüchte“.

Wirklich erhellend war auch nicht, was Klaus Zimmermann den Neumarkter Nachrichten sagte. „Es laufen Überlegungen, wir versuchen, ein Konzept zu erarbeiten.“ Auf eine Zeitschiene wollte er sich nicht einlassen.

Fest steht nur, dass das BRK-Haus am Klägerweg aus allen Nähten platzt. Ende letzten Jahres favorisierte der Kreisverband die Möglichkeit, am Seniorenwohn- und Pflegeheim einen Anbau zu errichten, um dort die ambulanten und sozialen Dienste wie Tagespflege und Essen auf Rädern unterzubringen.

Quelle: www.nordbayern.de





Auszug aus der Haushaltsrede 2010
Von Oberbürgermeister Thomas Thumann 

Nicht unerwähnt möchte ich lassen, dass wir auf vielerlei Weise dafür sorgen, dass unsere Stadt ein schönes und ansprechendes Erscheinungsbild bietet.

Ein Bereich dabei sind die Park- und Gartenanlagen, für die wir in diesem Haushalt insgesamt rund 1,9 Millionen Euro aufgenommen haben.

Ein Thema dabei sicherlich der "Schlosspark Woffenbach", für den entsprechende Mittel im Haushalt vorgesehen sind, genauso wie für die Verbesserung des Faberparks oder aber auch die Sanierung der Mistelbacher Weinpresse.

Eine weitere Maßnahme für Woffenbach ist mit der Lärmschutzwand in der Pöllinger Straße mit 200.000 Euro im Haushalt eingestellt.

22.4.2010






Woffenbach erhält den ersten "Schlosspark" im Stadtgebiet.

20.11.2009. Woffenbach erhält den ersten Schlosspark im Stadtgebiet von Neumarkt. Dies wurde in der Bausenatssitzung am Donnerstag beschlossen.

Der Begriff hat im Bausenat zum Feixen verführt: "Schlosspark Woffenbach". Einer der Stadträte holte mit der Feststellung aus: "Gratulation! Welcher Stadtteil hat schon einen Schlosspark wie Versailles?"

Vor allem der Naturschutzreferent des Stadtrats, Werner Thumann (CSU), freute sich, dass im Bausenat "Schwung in die Sache" gekommen ist. Denn das Konzept zur Umgestaltung der Fläche in einen Park unter anderem mit Waldlehrpfad, aufgewertetem Spielplatz und pavillonartigem Treffpunkt wurde einstimmig von diesem Senat durchgewinkt.   Er erinnerte an die führende Rolle des CSU-Ortsverbandes Woffenbach bei dieser Angelegenheit.

Welch einmalig schöner Park da auf die Woffenbacher und alle anderen Neumarkter wartet, strich Christopher Härtl, der neue Mitarbeiter im Tiefbauamt heraus. Für ihn war es ein erfüllter Traum, sich gleich bei seinem Berufseinstieg mit einem "so tollen Park" beschäftigen zu können.

In dem Parkkonzept sind auch neue Verbindungswege enthalten. Über diese können Woffenbacher quer über den neuen Park zum Friedhof gelangen. SPD-Stadträtin Ursula Plankermann forderte allerdings, dass geachtet werden müsse, dass diese Wege zu keinen Rennstrecken werden. Als einzigen Kritikpunkt sah Franz Hierl (CSU), dass der Spielplatz nicht noch mehr, etwa durch neue Spielgeräte, aufgewertet werde.
Quelle: www.mittelbayerische.de




Bausenat beschließt „Grüne Lunge“
27.01.2009. Mit großer Freude hat der CSU-Ortsverband Woffenbach die gestrige Abstimmung im Bausenat der Stadt Neumarkt verfolgt. „Das einstimmige Ergebnis für unser Parkkonzept zeigt, dass sich gute Ideen durchsetzen können. Da von unserer Konzeption alle Bürgerinnen und Bürger profitieren, war uns eine breite Zustimmung sehr wichtig“, erklärte der CSU-Vorsitzende Maximilian Federhofer.

Vor drei Jahren begannen die ersten Gespräche der CSU-Woffenbach über die Zukunft des Gebietes der ehemaligen Stadtgärtnerei. Nach dem Abbruch der Gebäude im Jahr 2007 lag das Gelände brach und wurde zunehmend unansehnlicher.

„Die Auflösung der Stadtgärtnerei bot die einmalige Chance, den historischen Kontext eines Parks an dieser Stelle wieder aufzugreifen“, sagte Maximilian Federhofer. In Zusammenarbeit mit dem CSU-Stadtrat und Naturschutzreferent Werner Thumann habe der CSU-Ortsverband daher die Idee einer „Grünen Lunge für Woffenbach“ in Form eines Parkkonzepts an dieser Stelle entwickelt..  „Wir wollten das Gelände als Grünfläche unbedingt behalten und haben dafür auch die breite Unterstützung der Woffenbacher Bürger erfahren“, betont der 25-Jährige.

Im Dezember letzen Jahres hat der Ortsverband die Idee in Form eines Antrags der CSU-Fraktion zur Entscheidung an den Stadtrat gegeben. Durch die Zustimmung des Bausenates am Montag wird das Gelände nun professionell überplant und einer Parknutzung zugeführt. „Nach vielen Gesprächen und Arbeitsschritten wird nun aus einer anfänglichen Vision eine Realität, von der nicht nur der Stadtteil Woffenbach, sondern die gesamte Stadtentwicklung profitiere“ freute sich Maximilian Federhofer.

CSU-Ortsverband Woffenbach
Ortsvorsitzender: Maximilian Federhofer

Grüne Lunge bleibt erhalten




Eine "schützenswerte Oase" im Herzen von Woffenbach
 Das Schloss und der weitläufigen Park waren der ganze Stolz der Woffenbacher vor ihrer Eingemeindung nach Neumarkt. Jetzt soll das geschichtsträchtige Areal neu gestaltet werden, heißt es in einem Antrag der CSU. Es handele sich um eine "grüne Oase im Herzen von Woffenbach". 

Kämpfen für die "grüne Lunge" im Woffenbacher Schlosspark: CSU-OV-Vorstandsmitglied Stefan Schön, Robert Frank, Vorsitzender des BSC, 2. CSU-OV-Vorsitzender Georg Kohlmann, Naturschutzreferent Stadtrat Werner Thumann, CSU-Ortsvorsitzender Maximilian Federhofer, CSU-Stadtverbandsvorsitzender Helmut Jawurek (von links). Im Hintergrund das BRK-Heim.

05.12.2008 "Das Schloss und der weitläufigen Park waren der ganze Stolz der Woffenbacher vor ihrer Eingemeindung nach Neumarkt." Mit dieser Feststellung erhärtete Robert Frank, der Vorsitzende des BSC Woffenbach, die Forderung des CSU-Ortsverbandes nach einer Neugestaltung des geschichtsträchtigen Areals.

Maximilian Federhofer, der rührige Vorsitzende der dortigen CSU, und der Referent für Naturschutz im Stadtrat, Werner Thumann, stellten die nach dem Wahlkampf konkretisierten Planungen am Freitag im Woffenbacher Schützenhaus der Presse vor. Mit dabei: CSU-Stadtverbandsvorsitzender Stadtrat Helmut Jawurek. Bereits am Vortag hatten sie den Antrag dem Oberbürgermeister übermittelt.

Nachstehend zitieren wir aus ihrer Begründung: "Das Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei ist als ehemaliger Schlosspark unter historischen und grünordnerischen Gesichtspunkten eine wertvolle und unbedingt schützenswerte grüne Oase im Herzen von Woffenbach. Durch den angrenzenden Spielplatz und die Nähe zur Schlosskapelle bietet das Gelände ein viel frequentiertes und von allen Altersschichten genutztes grünes Idyll in idealer Lage.

Das Konzept hinter der Forderung nach einem Park entstand auch aus der exponierten Lage des Geländes der ehemaligen Stadtgärtnerei. Die Position zwischen zwei Alten- bzw. Pflegeeinrichtungen schafft die einmalige Möglichkeit einer Verbindungs-Allee zwischen beiden Einrichtungen. So können die jeweiligen Bewohner nicht nur gegenseitig Kontakte pflegen, sondern haben zugleich die Möglichkeit in unmittelbarer Nähe die Natur zu genießen.

Die Pfadfinder im angrenzenden Gesindehaus nutzen das Gelände und drücken so ihre Naturverbundenheit aus. Zudem bestehen bereits gute Kontakte zwischen dem BRK-Wohnheim und den Pfadfindern. Auch ist das Gelände durch den Spielplatz ein beliebter Treffpunkt junger Familien. Durch die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten und die unmittelbare Nachbarschaft zu den angrenzenden, bereits genannten Einrichtungen inmitten von Woffenbach wird die 'Grüne Lunge' höchste Akzeptanz in der Bevölkerung erfahren."

Damit gleich "Nägel mit Köpfen" gemacht werden können, haben die Initiatoren gleich einen Beschlussvorschlag für den Stadtrat mit formuliert, der sich wie folgt liest:

"Der Stadtrat der Stadt Neumarkt beschließt die Schaffung einer Parkanlage auf dem Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei in Woffenbach. Hierzu werden Planungen bei einem Landschaftsarchitekten in Auftrag gegeben, der eine Parkkonzeption für das Gelände erstellt. Eine ausreichend große Fläche für einen möglichen Anbau an das BRK-Wohnheim wird bei den Planungen ausgespart. Das Theo-Betz-Wohnheim wird durch den Bau einer neuen Brücke über den Woffenbach und einem Fußweg an das entstehende Gelände angebunden, der angrenzende Spielplatz neu überplant und einer Aufwertung unterzogen."

Maximilian Federhofer und Stadtrat Werner Thumann sind sich ziemlich sicher, dass ihr Antrag eine breite Zustimmung quer durch alle Fraktionen findet, was auch Stadtrat Helmut Jawurek nicht bezweifelt. Und damit alle anderen Begehrlichkeiten auf das Gelände abgewehrt sind.
Quelle: www.neumarktonline.de





Ortstermin Waldlehrpfad Woffenbach
SPD-Stadtratsfraktion und SPD-Ortsverein haben am 22.01.2009 bei einem Ortstermin die Aktualisierung und Erneuerung des Waldlehrpfads gefordert.
Von den ursprünglich 32 verschiedenen Bäumen und Sträuchern sind viele aus Altersgründen oder Windbruch nicht mehr vorhanden.


Die beiden anwesenden SPD-Stadträtinnen Gertrud Heßlinger und Ursula Plankermann
SPD-Ortsvereinsvorsitzender Johannes Foitzik,  Lothar Heßlinger Orga-Leiter, SPD-Neumarkt und Gisela Stagat ebenfalls SPD Neumarkt, wohnen alle im Ortsteil Woffenbach)

Auch die schönen anschaulichen Bildtafeln fehlen mindestens zur Hälfte und sind teilweise nicht mehr lesbar. Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt, dass der Waldlehrpfad in Woffenbach in seiner Funktion wieder hergestellt wird.

Dazu gehört vor allem, dass die 32 Holztafeln auf denen 32 verschiedene Bäume bildlich und textlich dargestellt werden, restauriert oder neu gestaltet werden.

Fehlende Bäume und Sträucher sollen durch neue ersetzt werden.

Begründung:

Dieses Stückchen Natur in Woffenbach wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern regelmäßig besucht. Es ist derzeit kein Schmuckstück mehr und bedarf der Reaktivierung.
Gerade für Familien, Kindergarten, Kinderkrippe, Grundschule, Bewohner des Seniorenzentrums und Theo-Betz-Heims könnte dieses Wäldchen mit seinem Lehrpfad ein interessanter und beliebter Treffpunkt werden.
Für die Restaurierung oder Neuerrichtung der Holztafeln sollte unserer Meinung nach eine Einrichtung der Lebenshilfe, Regens-Wagner oder CAH angefragt werden. 

Gertrud Heßlinger                                                        Ursula Plankermann
Fraktionsvorsitzende                                                    Stellvertretende Fraktionsvorsitzende






Schwarze fordern "Grüne Lunge"
05.12.2008.  Zusätzliche Frischluft sollen in absehbarer Zeit die Woffenbacher schnuppern dürfen. Geht es nach dem Willen des CSU-Ortsverbands, dann entsteht auf dem freien Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei "Eine Grüne Lunge für Woffenbach". Das Roh-Konzept der Parkanlage und die Einbindung in die direkte Umgebung hat Ortsvorsitzender Maximilian Federhofer am Freitag vorgestellt.

Der ehemalige Schlosspark stelle eine wertvolle und schützenswerte grüne Oase im Herzen des Ortsteils dar, bestätigte Stadtrat Werner Thumann, Referent für Naturschutz. Eine Bebauung, wie einst angedacht, müsse jetzt unbedingt verhindert werden - und wäre sie noch so ertragreich: Das habe die CSU als einhellige Meinung der Woffenbacher Bürger erfahren.

In diesem Zusammenhang soll der Spielplatz nebenan renoviert werden. Die nahe Schlosskapelle bietet das passende Entrée zur Parkanlage. Die Position zwischen zwei Alten- und Pflegeeinrichtungen wird zur Schaffung einer von Eichen gesäumten Allee zwischen den beiden Baukomplexen genutzt, wenn der Stadtrat zustimmt.

Das Gesamtgelände mit Bolzplatz wird laut Federhofer schon jetzt "von allen Altersschichten stark genutzt". Senioren und Behinderte könnten die grüne Idylle bald genauso lieb gewinnen wie Pfadfinder (Gesindehaus) und Schützen (eigenes Heim) - beide in die Pläne ebenso eingebunden wie der Obst- und Gartenbauverein. Die Nutzungsmöglichkeiten sind aus Sicht der CSU fast unbegrenzt. Die Brücke zum Bolzplatz muss aber erneuert werden.
Quelle: www.mittelbayrische.de



CSU-Kandidaten wollen "Grün" für ihre Stadtteile



Mit fix und fertigen Plänen für ein "Grünordnungskonzept für Mühlen" traten Werner Thumann (links) und für eine "Grüne Lunge für Woffenbach" Maximilian Federhofer an die Öffentlichkeit.













Foto: Erich Zwick


19.09.2007 Sie sind nicht erst seit gestern in der Kommunalpolitik aktiv, obwohl sie noch jung und daher "unverbraucht" sind. In ihren Stadtteilen sind sie aber nicht nur den Mitgliedern der CSU-Ortsverbände wohlbekannt, weil sie deren Vorsitzende sind, sondern auch der Bürgerschaft, für die sie jetzt zum Sprung ins Rathaus ansetzen: Maximilian Federhofer aus Woffenbach und Werner Thumann aus Mühlen.

Unter dem Titel "Grüne Allianz der Schwarzen", der allerdings zu Missdeutungen führen könnte, haben sie am Mittwoch zwei Arbeitspapiere vorgelegt, die klarer in ihrer Aussage sind: "Eine Grüne Lunge für Woffenbach" und "Ein Grünordnungskonzept für Mühlen".

Die beiden CSU-Ortsverbände Mühlen und Woffenbach setzen sich seit langem für mehr Ökologie, Grünflächen und "naturnahe Strukturen" in ihren Stadtteilen ein, wobei sie das bisher auf diesem Gebiet Geleistete in der Innenstadt nicht schmälern wollen. Nun seien aber auch die Stadtteile - besonders das benachteiligte Gebiet der früheren Gemeinde Mühlen - an der Reihe.

So kann sich Werner Thumann noch an die Erzählung seines Vaters erinnern, dass eine Bedingung für die Eingemeindung von Mühlen nach Neumarkt die "zeitnahe" Schaffung eines Kinderspielplatzes gewesen sei. Seither sind 35 Jahre verstrichen, und die Auflage ist immer noch nicht erfüllt. Angesichts der hohen Kinderzahl im Ortsteil sollte diese Forderung endlich "beherzt" umgesetzt werden, meinte Werner Thumann.

Ein Lösungsansatz wäre die Aufwertung der Brücke über den Leitgraben an der Wilhelm-Busch-Straße. Hier sei keine umfangreiche Ausstattung mit teuren Spielgeräten nötig, sondern ein Abenteuerspielplatz, der der Phantasie der Kinder freien Raum lässt, würde genügen.

In diesem Zusammenhang müsste auch die Sanierung der teilweise baufälligen Fußgängerbrücke mit Rampe für Kinderwägen und Fahrräder erfolgen. Und als "ästhetisch-erlebnisorientierte Aufwertung" könnte ein Mühlrad als Blickfang einen künstlerischen Akzent setzen. Kein Luxus wäre die Renaturierung des Lohweihers als naturnahe Erlebnis- und Spielmöglichkeit.

Ziel müsse aber die Errichtung eines vollwertigen Spielplatzes westlich der Regerstraße bleiben und schließlich schlägt Werner Thumann hier ein "Arboretum", eine Baumartensammlung, als zusätzliche Attraktion vor.

Einen nicht minder umfangreichen Wünsche-Katalog hat Maximilian Federhofer für Woffenbach aufgelegt: Er - und sicherlich mit ihm viele Woffenbacher - möchten das Gelände der ehemaligen Stadtgärtnerei als "unbedingt schützenswerte Grüne Oase" der Nachwelt erhalten, in der sich vom Kleinkind über junge Familien, Pfadfinder und Senioren gleichermaßen heimisch fühlen.

In zwei Schritten soll der Park zur grünen Stube von Woffenbach werden: Ein neuer Weg von der Schlosskapelle über den Spielplatz zum Altenheim soll den Ort wieder mit dem Friedhof verbinden. Der bestehende musste bekanntlich dem Erweiterungsbau des BRK-Heims weichen. Im nächsten Abschnitt soll das Parkgelände nach dem Vorbild eines englischen Landschaftsgartens gestaltet werden - mit einer Eichenallee quer durch die Anlage. Hinzu kommen: das Biotop sichern, die Ringtrasse um den Park für die Radler reservieren, damit diese im Innern des Geländes nicht mit den Spaziergängern kollidieren, das Theo-Betz-Wohnheim am Bolzplatz vorbei mit einer Brücke über den Woffenbach anbinden und die Anpflanzung von schattenspendenden Baumgruppen mit ausreichend Sitzgelegenheiten.


"Wenn dies alles Wirklichkeit wird", schwärmt Maximilian Federhofer, "dann haben wir ein ungeahntes Naherholungsgebiet für alle Woffenbacher Bürgerinnen und Bürger und für alle anderen ein kleines Pendant zum Park der Landesgartenschau." Quelle: www.neumarktonline.de




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